Claude Lanzmanns epochaler Dokumentarfilm über die systematische Vernichtung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten ist der zentrale Markstein in der filmischen Auseinandersetzung mit der Shoah und der Frage nach der Darstellbarkeit der Nazi-Verbrechen. In ausführlichen und in ihrer Direktheit so beeindruckenden wie bedrückenden Interviews mit Überlebenden, Täterinnen und Augenzeuginnen sowie mit langen Aufnahmen von den Schauplätzen der Verbrechen gelingt es Lanzmann, die Ereignisse der Vergangenheit im wahrsten Sinne zu vergegenwärtigen.
Wir freuen uns zu der Veranstaltung Anne-Berenike Rothstein (apl. Professorin für RomanischeLiteratur- und Kulturwiss. an der Uni Konstanz) begrüßen zu dürfen, die eine kurze Einführungen zum Thema „der Ort und das Wort“ geben wird.
Nach dem Film besteht das Angebot zu einem durch die Initiative Stolpersteine moderierten Nachgespräch.
Zwischen den Teilen gibt es eine kurze Pause. Teil 1 + 2 des Films werden am 17.01. um 15:00 Uhr gezeigt. Selbst wenn Ihr nur an einem Termin könnt, lohnt es sich eine Hälfte dieses Dokumentarfilms zu schauen.